US-BIP im vierten Quartal auf 0,7 Prozent abwärts revidiert
Schwaches Wachstum trifft auf hartnäckige Kerninflation von 3,1 Prozent – US-Konjunktur unter Druck.
Schwaches Wachstum trifft auf hartnäckige Kerninflation von 3,1 Prozent – US-Konjunktur unter Druck.
Robustes Wachstum von 5,0 % im ersten Quartal und steigende Inflation schwächen Argumente für weitere geldpolitische Lockerung.
Die brasilianische Zentralbank hat ihren Leitzins Selic unverändert bei 15% belassen – dem höchsten Stand seit Juli 2006. Der Zinsausschuss Copom signalisierte in seiner Stellungnahme, dass die restriktive Geldpolitik noch „für eine sehr lange Zeitspanne“ beibehalten werden muss. Eine baldige Zinswende ist damit vorerst nicht in Sicht.
Die chinesische Führung hat auf der Zentralen Wirtschaftsarbeitskonferenz umfangreiche fiskalische Stimulierungsmaßnahmen für 2025 angekündigt. Gleichzeitig räumte Peking erstmals offiziell ein „deutliches Ungleichgewicht“ zwischen Produktion und Nachfrage in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ein. Das Wirtschaftswachstumsziel soll bei rund 5 Prozent bleiben.
Die Tschechische Nationalbank könnte bei ihrer Sitzung am 5. Februar eine Lockerung der Geldpolitik diskutieren. Vize-Gouverneur Jan Frait sieht externe Faktoren als ausschlaggebend, obwohl die Binnenwirtschaft dagegen spricht.
Die Kreditaufnahme britischer Verbraucher ist im November 2024 überraschend stark gestiegen. Mit einem Zuwachs von 2,08 Milliarden Pfund (2,79 Milliarden Dollar) wurde der höchste Anstieg seit November 2023 verzeichnet – ein Signal für robuste Konsumlaune trotz angekündigter Steuererhöhungen.
Die Reserve Bank of Australia (RBA) wird ihre Zinsen voraussichtlich im Februar um 25 Basispunkte auf 3,85% anheben. Grund ist die höher als erwartete Inflation im vierten Quartal 2024.
Die russische Zentralbank hat am Freitag ihren Leitzins um 50 Basispunkte auf 16% gesenkt und erfüllte damit die Erwartungen der Analysten. Die Entscheidung fiel während der jährlichen Pressekonferenz von Präsident Wladimir Putin, der die Arbeit der Notenbank lobte und sich zugleich von deren geldpolitischen Entscheidungen distanzierte.
PMI-Index steigt auf Jahreshöchst von 53,1 Punkten, doch Steuererhöhung belastet Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen.