EU plant Solidaritätsinstrument für Lieferketten-Diversifizierung weg von China

EU plant Solidaritätsinstrument für Lieferketten-Diversifizierung weg von China

Die Europäische Union arbeitet an einem neuen „Solidaritätsinstrument“, das Unternehmen dabei helfen soll, ihre kritischen Lieferketten weg von China zu verlagern. Gleichzeitig soll das Instrument die wirtschaftlichen Folgen möglicher Vergeltungsmaßnahmen Pekings im Falle eines Handelskonflikts abfedern. Das geht aus Informationen von mit der Angelegenheit vertrauten Personen hervor, über die Bloomberg Europe berichtet.

Das geplante Instrument richtet sich an Unternehmen, die von chinesischen Zulieferern abhängig sind und ihre Bezugsquellen strategisch breiter aufstellen wollen. Die Diversifizierung kritischer Lieferketten gilt in Brüssel seit Jahren als geopolitische Priorität – insbesondere nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie, die Engpässe bei Halbleitern, Medikamenten und Rohstoffen offengelegt hatte.

Finanzierung als zentrale Hürde

Das Vorhaben hat jedoch einen entscheidenden Haken: Es wird Geld kosten. Und das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die EU-Mitgliedstaaten verhandeln derzeit intensiv über den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der Union – also den langfristigen Haushaltsplan, der die Ausgaben der EU für mehrere Jahre festlegt. In diesem Kontext dürfte die Finanzierung des neuen Instruments zu einem Streitpunkt zwischen den Mitgliedstaaten werden.

Der mehrjährige Finanzrahmen (MFR) ist traditionell eines der schwierigsten Verhandlungsthemen in der EU. Jedes Mitgliedsland kämpft um Mittel für eigene Prioritäten, während gleichzeitig neue Herausforderungen wie Verteidigung, Klimaschutz und nun auch wirtschaftliche Resilienz zusätzliche Ausgaben erfordern. Die Einigung auf ein neues Solidaritätsinstrument für Lieferketten dürfte daher erheblichen diplomatischen Aufwand erfordern.

Geopolitischer Hintergrund: Abhängigkeit von China reduzieren

Die Initiative steht im Kontext der wachsenden Spannungen im globalen Handel. Die EU versucht seit geraumer Zeit, ihre wirtschaftliche Abhängigkeit von China – insbesondere bei strategisch wichtigen Gütern wie seltenen Erden, Batterietechnologien und Elektronikkomponenten – zu verringern. Der Begriff „De-Risking“ hat sich in der europäischen Handelspolitik als Leitprinzip etabliert: Es geht nicht darum, China vollständig zu meiden, sondern Risiken durch Klumpenabhängigkeiten zu reduzieren.

Mögliche Vergeltungsmaßnahmen Pekings im Falle eines Handelskonflikts sind dabei ein reales Szenario, das Brüssel ernst nimmt. China hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es wirtschaftlichen Druck als geopolitisches Instrument einsetzen kann – etwa durch Exportbeschränkungen bei kritischen Rohstoffen.

Das geplante Solidaritätsinstrument soll Unternehmen in einem solchen Szenario eine Art Sicherheitsnetz bieten. Konkrete Details zu Umfang, Ausgestaltung und möglichen Fördervolumina sind bislang nicht bekannt. Die Verhandlungen befinden sich offenbar noch in einem frühen Stadium. Für deutsche Unternehmen, die traditionell eng mit China verflochten sind – insbesondere in der Automobil- und Maschinenbaubranche – könnte ein solches Instrument langfristig von erheblicher Bedeutung sein.

Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss und unsere Risikohinweise: ​

Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Disclaimer

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. (boersen.report) hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. (boersen.report) regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

  • Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation: 

Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 97 Sunnyhill Road, London, SW16 2UW, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

  • Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung: 

Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen,um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

  • Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)
  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung) 
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.
Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

  • Hinweis zu Informationsquellen: 

Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.
In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

  • Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten: 

Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. (boersen.report) zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.
Stock Market Media Ltd. (boersen.report) und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.
Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. (boersen.report)  Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. (boersen.report) im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. (boersen.report) und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen.
Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

  • Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten: 

Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

  • Verantwortliche Aufsichtsbehörde: 

Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.

Anmelden zum Aktienmedien Newsletter

Jetzt kostenlos registrieren.

Anmelden zum Aktienmedien Newsletter

Jetzt kostenlos registrieren.