Eutelsat-CEO: US-Nachfrage trotz SpaceX-Vorstoß gegen Europäer stabil

Eutelsat-CEO: US-Nachfrage trotz SpaceX-Vorstoß gegen Europäer stabil

Der europäische Satellitenbetreiber Eutelsat verzeichnet weiterhin stabile Nachfrage aus den USA – trotz eines Vorstoßes von Elon Musks SpaceX, den Marktzugang für ausländische Konkurrenten zu beschränken. Das erklärte Eutelsat-CEO Jean-Francois Fallacher in einem Interview mit Reuters. Sowohl US-Unternehmen als auch das Pentagon zeigten weiterhin Interesse an alternativen Satellitenlösungen.

SpaceX hatte am 16. April in einem Brief an die Federal Communications Commission (FCC) gefordert, den Marktzugang für ausländische Satellitenbetreiber einzuschränken. Konkret soll dies für Unternehmen gelten, deren Heimatregierungen US-Betreiber blockieren oder benachteiligen. Als Beispiel nannte SpaceX das in Luxemburg ansässige Unternehmen SES – Eutelsat wurde nicht namentlich erwähnt.

Darüber hinaus forderte SpaceX die US-Telekommunikationsaufsicht auf, mit Gegenmaßnahmen auf europäische Regulierungsvorhaben zu reagieren. Konkret nannte das Unternehmen den EU Space Act sowie den Digital Networks Act, die nach Ansicht von SpaceX Barrieren für US-Firmen auf europäischen Märkten schaffen würden.

Eutelsat-Chef sieht Entwicklung gelassen

Eutelsat-CEO Fallacher zeigte sich angesichts der Lobbyaktivitäten wenig überrascht. „Natürlich sind wir uns des neuen geopolitischen Umfelds bewusst – es ist keine Überraschung, dass amerikanische Unternehmen für weniger Regulierung lobbyieren“, sagte er. Gleichzeitig verteidigte er die europäischen Regulierungsbestrebungen: „Das europäische Weltraumrecht entwickelt sich in die richtige Richtung. Wir wollen den Weltraum schützen und genau darauf achten, dass die Sicherheit im All gewährleistet ist.“

Eutelsat ist der wichtigste europäische Rivale von Musks Starlink-Dienst und wird von der französischen sowie der britischen Regierung unterstützt. Das Unternehmen bedient kommerzielle, staatliche und militärische Kunden und liefert über eine Proxy-Gesellschaft Satellitendienste an das US-Verteidigungsministerium. Im vergangenen Jahr hatte Eutelsat noch auf eine Verlangsamung bei der Verlängerung einiger Pentagon-Verträge hingewiesen – als Folge allgemeiner Haushaltskürzungen unter der Regierung von Präsident Donald Trump.

Pentagon und US-Unternehmen setzen auf Redundanz

Trotz dieser früheren Signale betonte Fallacher nun, dass die US-Nachfrage nicht nachgelassen habe. „Wir sehen Interesse in den USA“, sagte er. „Sowohl Unternehmen als auch das Verteidigungsministerium haben Bedarf an alternativen Lösungen – aus Gründen der Zuverlässigkeit und Redundanz.“ Das Streben nach Diversifizierung im Satellitensektor spielt Eutelsat damit in die Hände, da Kunden nicht vollständig von einem einzigen Anbieter wie Starlink abhängig sein wollen.

Eutelsat führt zudem Gespräche mit Regierungen und anderen Kunden – darunter auch in den USA – über die Platzierung von Erdbeobachtungs- und Kommunikationsnutzlasten auf seinen Satelliten. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung des Unternehmens als Alternative im globalen Satellitenkommunikationsmarkt, der zunehmend von geopolitischen Spannungen geprägt wird.

Der Konflikt zwischen SpaceX und europäischen Satellitenbetreibern spiegelt die breiteren handelspolitischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und Europa wider. Während Washington auf Deregulierung drängt, setzt die EU auf eigene Regeln für den Weltraumsektor – ein Spannungsfeld, das die Branche noch länger beschäftigen dürfte.

Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss und unsere Risikohinweise: ​

Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Disclaimer

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. (boersen.report) hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. (boersen.report) regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

  • Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation: 

Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 97 Sunnyhill Road, London, SW16 2UW, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

  • Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung: 

Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen,um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

  • Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)
  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung) 
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.
Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

  • Hinweis zu Informationsquellen: 

Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.
In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

  • Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten: 

Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. (boersen.report) zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.
Stock Market Media Ltd. (boersen.report) und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.
Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. (boersen.report)  Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. (boersen.report) im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. (boersen.report) und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen.
Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

  • Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten: 

Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

  • Verantwortliche Aufsichtsbehörde: 

Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.

Anmelden zum Aktienmedien Newsletter

Jetzt kostenlos registrieren.

Anmelden zum Aktienmedien Newsletter

Jetzt kostenlos registrieren.