McEwen Mining: San José-Mine übertrifft Dividendenziel deutlich

McEwen Mining: San José-Mine übertrifft Dividendenziel deutlich

McEwen Mining (NYSE, TSX: MUX) hat bekannt gegeben, dass die Mine San José in Argentinien in diesem Jahr bereits deutlich mehr Barmittel erwirtschaftet hat als ursprünglich erwartet. Das kanadische Bergbauunternehmen erhielt eine weitere Dividende in Höhe von 49,4 Millionen US-Dollar aus der Gold-Silber-Mine. Damit summieren sich die Gesamtdividenden aus San José auf 58,2 Millionen US-Dollar.

Das ursprüngliche Jahresziel für 2026 lag bei 40 bis 50 Millionen US-Dollar – dieses wurde damit klar übertroffen. McEwen betont, dass die verbesserte Bilanz es dem Unternehmen ermögliche, mit minimaler Aktienverwässerung zu wachsen. Für Aktionäre ist das eine wichtige Botschaft, da Kapitalerhöhungen den Wert bestehender Anteile typischerweise schmälern.

Die Mine San José wird vom Mehrheitseigentümer Hochschild Mining (LON: HOC) betrieben, der 51 Prozent der Anteile hält. McEwen Mining hält die verbleibenden 49 Prozent und bezieht entsprechende Barmittel aus dem Betrieb. Die Mine ist seit 2007 in Betrieb und macht derzeit rund die Hälfte der konsolidierten Produktion von McEwen aus.

Solide Bilanz als Wachstumsgrundlage

Zum Ende des März-Quartals verfügte McEwen über eine solide finanzielle Basis. Das Unternehmen wies rund 56,5 Millionen US-Dollar an Barmitteln sowie 13,5 Millionen US-Dollar in marktgängigen Wertpapieren aus. Hinzu kommen 15,7 Millionen US-Dollar an Darlehen für die Ausgründung McEwen Copper sowie Investitionen in Höhe von 457 Millionen US-Dollar in McEwen Copper und 20,4 Millionen US-Dollar in Paragon Advanced Labs.

„Bei den aktuellen Gold- und Silberpreisen und unter der Annahme, dass die Betriebe wie erwartet laufen, glauben wir, dass McEwen einen Großteil seines geplanten Produktionswachstums durch die von seinen eigenen Vermögenswerten generierten Barmittel finanzieren kann“, erklärte das Unternehmen. Diese Aussage unterstreicht die strategische Bedeutung der starken Cash-Generierung aus San José für die gesamte Wachstumsstrategie.

Produktionsverdoppelung bis 2030 angestrebt

McEwen Mining verfolgt ambitionierte Wachstumsziele: Das Unternehmen plant, seine Gesamtproduktion bis zum Ende dieses Jahrzehnts auf 250.000 bis 300.000 Unzen Goldäquivalent (GEOs) zu verdoppeln. Erreicht werden soll dies durch die Verbesserung bestehender Betriebe sowie die Inbetriebnahme neuer Minen.

Konkret ist geplant, dass die Stock-Mine als Teil des Fox-Komplexes in der kanadischen Provinz Ontario voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 die Produktion aufnimmt. Für die El Gallo-Mine in Mexiko wird der Produktionsstart für Mitte 2027 angestrebt. Die Mine San José soll in diesem Jahr zwischen 59.000 und 64.000 GEOs liefern.

An der Börse reagierten Anleger am Freitagmorgen zunächst verhalten: Die McEwen-Aktie gab in New York um rund 1 Prozent nach und notierte bei knapp unter 21 US-Dollar je Aktie. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beläuft sich auf 1,25 Milliarden US-Dollar. Für langfristig orientierte Investoren dürfte die starke Cash-Generierung aus San José dennoch ein positives Signal darstellen, da sie die Finanzierungsbasis für das geplante Wachstum ohne Verwässerung der Aktionäre stärkt.

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